Santa Cristina Valgardena
St
Aktualisiert am 20 Juli 2026
In dieser Saison · Juli · Sommer
Was jetzt in Santa Cristina Valgardena unternehmen
Die Geschichte
Die Geschichte von Santa Cristina Valgardena
St. Christina, das Herz des Grödnertals
St. Christina in Gröden liegt strategisch günstig im Zentrum des Grödnertals, des ladinischen Tals der Provinz Bozen, das sich zwischen den meistfotografierten Bergen der Dolomiten erstreckt. Wenige Kilometer von St. Ulrich talabwärts und von Wolkenstein in Gröden talaufwärts gelegen, stellt der Ort den natürlichen Treffpunkt zwischen den drei Grödnertaler Gemeinden dar, die durch eine gemeinsame Geschichte, die ladinische Sprache und eine touristische Berufung, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, verbunden sind. Das Dorf, das sich entlang des Talbodens und an den ersten Hängen zu den Almwiesen erstreckt, bewahrt noch heute die Atmosphäre eines authentischen alpinen Zentrums mit der Pfarrkirche als Bezugspunkt und traditionellen Almhütten, die sich mit den Beherbergungsbetrieben abwechseln. Von St. Christina aus erstrecken sich Wege, Pisten und Verbindungen in jeden Winkel des Tals, was es sowohl im Sommer als auch im Winter zu einer idealen Basis für die Erkundung des gesamten Grödnertaler Gebiets macht.
Langkofel und Geisler, UNESCO-Welterbe Dolomiten
Die Landschaft rund um St. Christina in Gröden gehört zu den spektakulärsten der gesamten Dolomiten, die 2009 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurden. Im Westen erhebt sich die unverwechselbare Silhouette des Langkofels, flankiert vom Plattkofel, zwei Massiven, die mit ihren senkrechten Wänden und zerklüfteten Gipfeln das Panorama dominieren. Nach Norden hin öffnet sich die Puez-Geisler-Gruppe, Teil des Naturparks Puez-Geisler, berühmt für ihre dünnen und spitzen Nadeln, die sich gegen den Himmel abzeichnen und oft als die fotogensten Dolomitenformationen der Welt bezeichnet werden. Dieser doppelte Ausblick zwischen Langkofel und Geisler verleiht St. Christina einen einzigartigen landschaftlichen Rahmen, der von Wanderern, Fotografen und einfachen Besuchern geschätzt wird. Die Wege, die vom Talboden aufsteigen, ermöglichen es, sich beiden Bergmassiven zu nähern und bieten Aussichtspunkte, deren Farbe sich mit dem Tageslicht ändert, vom Morgengrauen bis zum berühmten Phänomen der Enrosadira bei Sonnenuntergang.
Die Anlagen: Col Raiser und Monte Pana
St. Christina in Gröden ist der Ausgangspunkt für zwei wichtige Anlagen, um die Berge zu jeder Jahreszeit zu erleben. Die Col Raiser-Seilbahn fährt schnell vom Dorf zum gleichnamigen Hochplateau, einer Panoramahochebene, die das bequemste Tor zum Naturpark Puez-Geisler darstellt: Von hier aus zweigen Wanderwege ab, die zu den Füßen der Geisler Spitzen führen, sowie gut gepflegte Skipisten im Winter. Auf der gegenüberliegenden Seite verbindet der Monte Pana Sessellift das Dorf mit einer sonnigen Hochebene, die von Wäldern umgeben ist und historisch für den Skilanglauf, Schneeschuhwanderungen und als Ausgangspunkt für anspruchsvollere Touren zu den umliegenden Gipfeln beliebt ist. Beide Anlagen machen St. Christina zu einer besonders praktischen Basis: In wenigen Minuten Aufstieg gelangt man vom Talboden in alpine Höhen, ohne mit dem Auto zu anderen Zentren des Tals fahren zu müssen.
Skifahren, Dolomiti Superski, Sella Ronda und die Saslong
Im Winter verwandelt sich St. Christina in Gröden in eines der Tore zum Skigebiet Dolomiti Superski, einem der größten der Welt, und zur berühmten Sellaronda, die es ermöglicht, das Sellamassiv auf Skiern zu umrunden und dabei vier ladinische Täler zu durchqueren. Das Grödnertal ist auch unter den Skifans für die Saslong-Piste bekannt, die von den Hängen oberhalb von St. Christina nach St. Ulrich hinunterführt und historischer Schauplatz von Weltcup-Abfahrts- und Super-G-Rennen der Herren ist, eine der am meisten erwarteten und technisch anspruchsvollsten Etappen des internationalen Rennkalenders. Die lokalen Anlagen sind direkt mit dem Netz der Skibusse und Pisten verbunden, die St. Christina, St. Ulrich und Wolkenstein verbinden und den Skifahrern einen schnellen Zugang zu Dutzenden von Kilometern Pisten aller Schwierigkeitsgrade sowie ein Winterangebot, das auch Langlaufloipen, Schneeschuhpfade und Rodelbahnen umfasst.
Ladinische Kultur und Holzschnitzkunst
Was St. Christina in Gröden so einzigartig macht, ist nicht nur die Landschaft, sondern auch die tief in der ladinischen Gemeinschaft des Grödnertals verwurzelte kulturelle Identität. Ladinisch, eine romanische Sprache, die seit Jahrhunderten in diesen Tälern gesprochen wird, wird auch heute noch in Schulen gelehrt und in der Beschilderung und im täglichen Leben verwendet, ein Zeugnis eines sprachlichen Erbes, das die lokale Bevölkerung mit Stolz hütet. Neben der Sprache ist das Grödnertal international für die Tradition der Holzschnitzkunst bekannt, die aus der Notwendigkeit entstand, das landwirtschaftliche Einkommen in den langen Alpinwintern aufzubessern, und sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer wahren Kunst entwickelt hat: Heilige Skulpturen, Krippenfiguren und geschnitzte Werke, die in Werkstätten von Hand gefertigt und deren Techniken von Generation zu Generation weitergegeben werden. Bei einem Spaziergang durch St. Christina kann man auch heute noch Handwerksbetriebe besuchen und die Arbeit der Bildhauer aus nächster Nähe beobachten, in einem ständigen Dialog zwischen Berg, Glauben und Handwerk.
Nicht verpassen
- Cable car ride to Col Raiser and a walk toward the Puez-Odle Nature Park
- Hike to the foot of the Odle, with views of the dolomite spires
- Monte Pana chairlift for walks, cross-country skiing and snowshoeing
- Ski down the Saslong piste, historic stage of the Alpine Ski World Cup
- Visit a woodcarving workshop in the centre of Santa Cristina
Sehenswert
Sehenswertes in Santa Cristina Valgardena
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