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Perama

Eingebettet zwischen dem tiefen Blau des Ionischen Meeres und dem silbrigen Grün jahrhundertealter Olivenhaine, erweist sich Peram...

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Eingebettet zwischen dem tiefen Blau des Ionischen Meeres und dem silbrigen Grün jahrhundertealter Olivenhaine, erweist sich Perama als eines der eindrucksvollsten Tore der Insel Korfu. An der Ostküste gelegen, nur südlich der Hauptstadt Kerkyra, ist dieser Ort nicht nur ein Durchgangsort, sondern ein natürlicher Balkon, der einen der ikonischsten Ausblicke ganz Griechenlands bietet: die Silhouette des Klosters Vlacherna und die rätselhafte Gestalt von Pontikonisi. Perama verkörpert die Essenz korfiotischer Gastfreundschaft und verbindet üppige Natur mit einer strategischen Lage, die den Ort über die Jahrhunderte zum stillen Zeugen kaiserlicher Durchreisen und homerischer Legenden gemacht hat. Wer an seinen Ufern entlanggeht, spürt sofort einen faszinierenden Kontrast: auf der einen Seite die Stille der Hügel mit historischen Villen und Wegen inmitten mediterraner Macchia, auf der anderen die Lebendigkeit einer Küste, die direkt auf die Lagune von Halikiopoulou blickt. Es ist ein Ort, an dem die Zeit langsamer zu vergehen scheint, geprägt vom Rhythmus der Fischer, die noch immer die flachen Gewässer der Lagune befahren, und vom Duft von Harz und Meeressalz, der die Luft erfüllt. Perama empfängt den Reisenden mit einer warmen Umarmung und bietet einen idealen Rückzugsort für alle, die eine ruhige Basis suchen, dabei aber nah am kulturellen Puls der Stadt Korfu bleiben möchten – ein privilegierter Aussichtspunkt, von dem aus sich die Insel erkunden lässt, wo die Schönheit der Landschaft mit einer jahrtausendealten Geschichte verschmilzt, die im Mythos des Odysseus wurzelt.

Aktualisiert am 8 Juli 2026

Perama 22°
Mi. 32° 22°
Do. 32° 22°
Fr. 32° 22°
Sa. 32° 22°

Aktivitäten

Aktivitäten in Perama

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Die Geschichte

Die Geschichte von Perama

Ein Kreuzungspunkt der Epochen: die Geschichte von Perama

Die Geschichte von Perama ist untrennbar mit der des nahegelegenen Paläopolis verbunden, der antiken Hauptstadt Korfus. Schon in der Antike diente dieses Gebiet als wichtiger Verbindungspunkt für den Verkehr in den Süden der Insel. Während der byzantinischen Zeit und später unter der langen venezianischen Herrschaft behielt Perama seine landwirtschaftliche und strategische Bedeutung; besonders die Venezianer hinterließen in der Landschaft eine unauslöschliche Spur, indem sie den massiven Anbau von Olivenbäumen förderten, von denen viele heute über vierhundert Jahre alt sind. Mit der Ankunft der Briten im 19. Jahrhundert und dem Interesse europäischer Herrscherhäuser verwandelte sich das Gebiet in einen Urlaubsort der Elite. Das bedeutendste Ereignis der Neuzeit war der Bau kaiserlicher Residenzen in der Nähe, wodurch Perama zu einem begehrten Ziel des internationalen Adels wurde – eine Aura diskreter, weltoffener Eleganz, die sich bis heute erhalten hat.

Die Fußgängerbrücke: ein Spaziergang zwischen den Wassern

Eines der markantesten architektonischen und funktionalen Elemente von Perama ist die lange Fußgängerbrücke bzw. der Damm, der die Lagune von Halikiopoulou durchquert und den Ort mit der Halbinsel Kanoni verbindet. Dieser schmale Betonstreifen ist nicht nur eine praktische Abkürzung, sondern auch ein einzigartiges Sinneserlebnis: Beim Überqueren fühlt man sich buchstäblich zwischen offenem Meer und Lagune schwebend, umgeben von kleinen Fischerbooten, mit einem Blick aus nächster Nähe auf das Kloster Vlacherna. Die Brücke ist auch unter Flugzeugbeobachtern berühmt geworden, da sie genau in der Anflugschneise des Flughafens von Korfu liegt und ein atemberaubendes Schauspiel bietet, wenn Flugzeuge tief über die Köpfe der Passanten hinwegfliegen – ein surrealer Kontrast zur Ruhe der umgebenden Landschaft.

Pontikonisi: die Mäuseinsel und der Mythos des Odysseus

Obwohl es nur wenige Meter vor der Küste liegt, ist Pontikonisi die visuelle Seele von Perama. Der homerischen Legende nach soll dieses bewaldete Inselchen das Schiff der Phäaken gewesen sein, das, nachdem es Odysseus nach Ithaka zurückgebracht hatte, von einem zornigen Poseidon in Stein verwandelt wurde. Der Name, der 'Mäuseinsel' bedeutet, leitet sich von seiner eigentümlichen Form und geringen Größe ab. Auf der Insel steht eine kleine byzantinische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, die dem Pantokrator geweiht ist und in dichte Zypressenvegetation eingebettet liegt. Die Insel lässt sich mit kurzen Bootsfahrten erreichen, die direkt von der Anlegestelle bei Perama abfahren. Der Besuch bietet einen Moment vollkommener Einkehr und eine andere Perspektive auf die korfiotische Küste und lässt ein Stück griechische Mythologie greifbar werden, das noch immer voller Faszination ist.

Die Kaiserbrücke: Erinnerungen an einen Herrscher

An der Küstenstraße, die von Perama nach Süden führt, stößt man auf die Überreste der sogenannten Kaiserbrücke (Kaiser's Bridge). Es handelt sich um einen imposanten Steg aus Stein und Eisen, den der deutsche Kaiser Wilhelm II. zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichten ließ. Das Bauwerk hatte einen rein logistischen und privaten Zweck: Es sollte dem Herrscher ermöglichen, von seiner Königsyacht an Land zu gehen und bequem das Achilleion zu erreichen, seine Sommerresidenz auf dem Hügel oberhalb von Gastouri, ohne die öffentlichen Straßen benutzen zu müssen. Obwohl der mittlere Abschnitt der Brücke im Zweiten Weltkrieg abgerissen wurde, um die Durchfahrt schwerer Fahrzeuge zu erleichtern, bleiben die verbliebenen Teilstücke am Ufer und im Meer ein faszinierendes Denkmal für den Prunk der Belle Époque und die tiefe Verbundenheit, die der europäische Adel einst mit diesem Küstenabschnitt hatte.

Das Achilleion: der Palast des Mythos und des Schmerzes

Nur wenige Minuten mit dem Auto oder über einen Hügelweg von Perama entfernt liegt das Achilleion, eines der meistbesuchten Denkmäler Griechenlands. Es wurde 1890 für Kaiserin Elisabeth von Österreich (Sisi) erbaut und ist eine Hommage an die klassische Kultur und den Helden Achilles, bei dem Sisi nach dem Verlust ihres Sohnes Trost suchte. Die neoklassizistische Architektur, die zum Meer hin abfallenden Terrassengärten und die berühmten Statuen, darunter der 'Sterbende Achilles', schaffen eine Atmosphäre tragischer Schönheit. Wer das Achilleion von Perama aus besucht, versteht schnell, warum die Kaiserin gerade diesen Winkel Korfus wählte: Der Blick von seinen Balkonen umfasst die gesamte Bucht von Perama und reicht bis zu den Bergen von Epirus auf dem griechischen Festland.

Natur und Landschaft: zwischen Lagune und Hügeln

Die Landschaft von Perama ist von einer außergewöhnlichen Artenvielfalt geprägt, die von der Lagune von Halikiopoulou dominiert wird. Dieses Feuchtgebiet ist ein wertvolles Ökosystem und Zufluchtsort für zahlreiche Zug- und Standvogelarten wie Reiher und Flamingos, die vor allem in den frühen Morgenstunden beobachtet werden können. Hinter der Küste steigt das Gelände rasch zu Hügeln an, die von einer sehr dichten mediterranen Vegetation bedeckt sind. Hier herrscht der Olivenbaum, doch fehlen auch schlanke Zypressen, Zitrushaine und Kletterpflanzen nicht, die die Hauswände farbig schmücken. Die Strände von Perama sind zwar schmal und oft steinig, bieten aber außergewöhnlich klares, ruhiges Wasser, ideal zum Schnorcheln dank felsiger Meeresböden voller Meereslebewesen nur wenige Meter vom Ufer entfernt.

Traditionen und Aromen: die Küche der Region

Ein Aufenthalt in Perama bedeutet, in die authentischen Aromen der korfiotischen Tradition einzutauchen, die griechische Zutaten mit venezianischen Einflüssen verbindet. In den örtlichen Tavernen sollte man unbedingt die 'Pastitsada' probieren, ein Gericht aus Hahnen- oder Kalbfleisch, geschmort mit Tomate, Zimt und Gewürzen, serviert mit langen Nudeln. Eine weitere gastronomische Säule ist das 'Sofrito', dünne Kalbfleischscheiben, gegart in einer Sauce aus Weißwein, Knoblauch und Petersilie. Man sollte die Gegend nicht verlassen, ohne den Likör oder die Süßigkeiten aus Kumquats probiert zu haben, der kleinen Zitrusfrucht, die zum Symbol der Insel geworden ist. Die Volkskultur lebt in den religiösen Festen (Panigiria) fort, die in den nahegelegenen Dörfern stattfinden, wo Geigen- und Bouzouki-Musik traditionelle Tänze und gemeinschaftliche Feste bis spät in die Nacht begleiten.

Erlebnisse, die man in Perama nicht verpassen sollte

  • Zu Fuß bei Sonnenuntergang den Damm nach Kanoni überqueren, um ikonische Fotos von Vlacherna zu machen.
  • Ein kleines Motorboot mieten, um die abgeschiedenen Buchten der Ostküste zu erkunden.
  • Von der Brücke aus Plane-Spotting betreiben und die Kraft der Triebwerke aus wenigen Metern Entfernung spüren.
  • Zu Fuß auf alten Wegen durch die Olivenhaine zum Dorf Gastouri hinaufsteigen.
  • In einer Taverne am Meer speisen und dabei frischen Fisch und den lokalen Weißwein Robola genießen.
  • In den kristallklaren Gewässern nahe den Überresten der Kaiserbrücke schnorcheln.

Wann man hinfahren sollte und wie man den Ort erlebt

Perama ist ein Reiseziel, das je nach Jahreszeit sein Gesicht verändert. Das späte Frühjahr (Mai und Juni) und der frühe Herbst (September und Oktober) sind die besten Zeiten: Das Klima ist mild, die Natur ist üppig und der Touristenandrang gering, sodass man die Ruhe der Lagune genießen kann. Der Sommer ist lebendig und warm, perfekt für alle, die das Meeresleben und Trubel lieben. Um Perama am besten zu erleben, empfiehlt es sich, zu Fuß oder mit den örtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln (den blauen Bussen) unterwegs zu sein, die das Gebiet häufig mit dem Zentrum von Korfu-Stadt verbinden und so den Stress der Parkplatzsuche vermeiden. Es ist ein Ort, der zur Langsamkeit einlädt: Nehmen Sie sich Zeit für ein Frühstück mit Blick auf Pontikonisi oder für ein morgendliches Bad, wenn das Meer eine ruhige blaue Fläche ist.

Häufige Fragen

È rumoroso alloggiare a Perama a causa dell'aeroporto?
Si sente il passaggio degli aerei durante il giorno, ma la maggior parte degli hotel ha vetri insonorizzati e il traffico aereo diminuisce drasticamente di notte.
Le spiagge sono adatte ai bambini?
Le spiagge sono strette e di ciottoli, ma le acque sono molto calme e degradano dolcemente, rendendole sicure per il bagno dei più piccoli.
Quanto dista Perama dal centro di Corfù Town?
Dista circa 5-7 chilometri, percorribili in 10-15 minuti di auto o autobus.
C'è parcheggio vicino al ponte pedonale?
Il parcheggio è limitato lungo la strada principale; è consigliabile arrivare presto o utilizzare i mezzi pubblici.
Si può visitare il monastero di Vlacherna partendo da Perama?
Certamente, basta percorrere a piedi la passerella che attraversa la laguna, una passeggiata di circa 5-10 minuti.

Anreise

Mit dem Flugzeug
  • Aeroporto Internazionale di Corfù (CFU) - 4 km
Mit dem Zug
  • Non presenti sull'isola
Mit dem Auto
  • Da Corfù Town seguire la strada costiera verso sud in direzione Lefkimmi/Gastouri; Perama si incontra subito dopo la penisola di Kanoni.
Tipp
  • Utilizzate la linea 6 dei 'Blue Buses' che collega regolarmente il centro città con Perama e l'Achilleion.

Perfekt für

Fotografia

Un paradiso per i fotografi grazie ai riflessi della laguna, al monastero di Vlacherna e agli atterraggi spettacolari degli aerei.

Relax

Ideale per chi cerca una vacanza tranquilla in hotel con vista mare, lontano dal caos ma vicino ai servizi della città.

Cultura

Punto di partenza perfetto per visitare l'Achilleion e i siti storici della vicina Corfù Town.

Sehenswert

Da vedere a Perama